Sonstige Fahrten

Ein Wochenende in Kleve:


Unser niederrheinisches Vereinsmitglied Horst (II.) Wittkopf hatte vom  29.06. – 01.07.2012, mit großem Aufwand, ein wunderschönes Radsportwochenende in seiner Heimatregion Kleve organisiert. Seinem Ruf sind Horst I., Gabi und Walter, Horst III., Jürgen, Isabelle und Alexander gerne gefolgt und wir wurden mit bestem Radsportwetter, tollen Strecken und einer beeindruckenden Natur im deutsch – niederländischen Grenzgebiet verwöhnt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Samstag führte in einer Acht teilweise in den Westen und teilweise in den Osten von Kleve. Auf den insgesamt 127  flachen Kilometern überquerten wir dabei immer wieder die niederländische Grenze und fuhren durch landschaftlich reizvolle Naturschutzgebiete entlang des Niederrheins. Bei genauerem Hinschauen konnten wir auch etliche Störche entdecken. In Emmerich – Elten besichtigten wir den historischen Drususbrunnen.

Die Gruppe harmonierte wunderbar und trotz des teilweise heftigen Windes brachten wir es auf einen 24er Schnitt. Die gute Laune brachte es auch mit sich, dass  einige von uns umbenannt werden mussten: “Memme” (Jürgen) und “Mammut” (Horst III.), als sich ständig kappelndes “Paar” und “Wiesel” (Alex) wegen seiner geschmeidigen Art, eine Fußgängerabsperrung zu umfahren;-)

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Sonntag ließen wir es dann auf einer ca. 60 km langen Runde etwas kürzer, aber trotzdem sportlich angehen. Wir besuchten das 99 Seelen – Inseldorf Schenkenschanz, dass in seiner bewegten Geschichte häufig vom Hochwasser des Niederrheins umschlossen und von der Umwelt abgeschnitten war. Ein zufällig vorbeikommender “Inselbewohner” klärte uns freundlich auf. Nach einer Fährpassage über den Rhein fuhren wir weiter auf gut ausgebauten Nebenstraßen und kamen auch durch den sogenannten Reichswald, der im 2. Weltkrieg heftig umkämpft war. Auf dem flächenmäig größten britischen Kriegsgräberfriedhof in Deutschland, mit Gräbern von 7654 gefallenen Soldaten wurde uns wieder einmal bewusst, wie gut es unserer Nachkriegs-Generation geht.

Zufrieden und unfallfrei konnten wir den Tag und das Wochenende beenden und können diese herrliche Gegend nur jedem Radsportfreund und Radwanderer empfehlen.

Sollte jemand Interesse haben, ist Horst Wittkopf gerne bereit mit Rat(d) und Tat zur Seite zu stehen und Empfehlungen zu geben. Ihm und seiner Frau Angela gilt unser besonderer Dank für die tolle Organisation und Betreuung. Wir kommen gerne wieder;-)