Sonstige Fahrten

07.07.2018: Dreiländerfahrt in St. Vith – Belgien


Liebe Radsportfreundinnen und Radsportfreunde,
am 7. Juli stand eines von drei Highlights unseres diesjährigen RTF-Kalenders auf dem Plan: Die 41. Dreiländerfahrt von Sankt Vith!
Schon vor der verabredeten Zeit 8 Uhr standen wir am Hotel zur Abfahrt bereit. Und das war auch gut, denn die meisten von uns erwarteten rund 160 Kilometer mit über 2200 Höhenmetern bei phantastischem Wetter.


Wir, das waren Bettina, Karin, Michaela, Alex, Angelo, Giovanni, Horst, Jürgen, Ralf, Stephan, Walter und ich, Elisabeth.
Aber jetzt der Reihenfolge nach: Als wir beim Start ankamen, wurden wir schon toll empfangen: „Von Frankfurt kommen die Radler extra nach St. Vith! Und so viele!“ Das Ganze gipfelte sogar in einem Interview, in dem wir genauestens zu unseren Plänen und der bisherigen Erfahrung unserer Teilnahme in St. Vith vor vielen Jahren befragt wurden. Das war schon ein imposanter Start.  Die 160er-Strecke, die die Kollegen ausgesucht hatten und von Jahr zu Jahr ändern, ist auf dem nachfolgenden Kartenabschnitt zu sehen:

Zunächst ging es in südwestlicher Richtung durch Belgien, dann ein eher kurzes Stück durch Luxemburg und schließlich lange und ausführlich durch die Eifel. Wir hatten mitunter ganz schön was zu tun, denn kaum konnte man das Rad bergab rollen lassen, stand schon der nächste Anstieg an. Das Streckenprofil der 120er-Strecke, die Karin und Michaela sich ausgesucht hatten, sah genauso aus und hatte ebenfalls stolze 1450 Höhenmeter zu bieten. In drei Grüppchen kamen wir ab etwa halb vier ins Ziel und da erwartete uns das nächste Highlight: Wir waren der teilnehmerstärkste Verein und wurden mit einem üppigen Pokal ausgezeichnet.

Nachdem wir diese Ehrung mit Knackwurst und einem leckeren belgischen Getränk genossen und begossen hatten, fuhren wir zurück in unser schönes Hotel und verbrachten den Abend bei gutem Wetter zunächst auf der Terrasse und später bei einem phantastischen Abendmahl. Erlebnisse wie an diesem Wochenende sind so schön, weil wir eine tolle Truppe in der SKG sind und weil ein Verein von den Mitgliedern mit guten Ideen und der Bereitschaft, so ein schönes Wochenende zu organisieren, lebt. Hier gebührt all unser Dank Stephan, der keine Mühen gescheut hat, den Vorschlag zu machen, das Hotel zu buchen und für den Vortag noch eine Einrollrunde in verschiedenen Varianten zu organisieren.

Mit diesem Dank schließe ich meinen Bericht,
Eure Elisabeth

 

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Fotos

Ein Wochenende in Kleve:


Unser niederrheinisches Vereinsmitglied Horst (II.) Wittkopf hatte vom  29.06. – 01.07.2012, mit großem Aufwand, ein wunderschönes Radsportwochenende in seiner Heimatregion Kleve organisiert. Seinem Ruf sind Horst I., Gabi und Walter, Horst III., Jürgen, Isabelle und Alexander gerne gefolgt und wir wurden mit bestem Radsportwetter, tollen Strecken und einer beeindruckenden Natur im deutsch – niederländischen Grenzgebiet verwöhnt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Samstag führte in einer Acht teilweise in den Westen und teilweise in den Osten von Kleve. Auf den insgesamt 127  flachen Kilometern überquerten wir dabei immer wieder die niederländische Grenze und fuhren durch landschaftlich reizvolle Naturschutzgebiete entlang des Niederrheins. Bei genauerem Hinschauen konnten wir auch etliche Störche entdecken. In Emmerich – Elten besichtigten wir den historischen Drususbrunnen.

Die Gruppe harmonierte wunderbar und trotz des teilweise heftigen Windes brachten wir es auf einen 24er Schnitt. Die gute Laune brachte es auch mit sich, dass  einige von uns umbenannt werden mussten: “Memme” (Jürgen) und “Mammut” (Horst III.), als sich ständig kappelndes “Paar” und “Wiesel” (Alex) wegen seiner geschmeidigen Art, eine Fußgängerabsperrung zu umfahren;-)

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Sonntag ließen wir es dann auf einer ca. 60 km langen Runde etwas kürzer, aber trotzdem sportlich angehen. Wir besuchten das 99 Seelen – Inseldorf Schenkenschanz, dass in seiner bewegten Geschichte häufig vom Hochwasser des Niederrheins umschlossen und von der Umwelt abgeschnitten war. Ein zufällig vorbeikommender “Inselbewohner” klärte uns freundlich auf. Nach einer Fährpassage über den Rhein fuhren wir weiter auf gut ausgebauten Nebenstraßen und kamen auch durch den sogenannten Reichswald, der im 2. Weltkrieg heftig umkämpft war. Auf dem flächenmäig größten britischen Kriegsgräberfriedhof in Deutschland, mit Gräbern von 7654 gefallenen Soldaten wurde uns wieder einmal bewusst, wie gut es unserer Nachkriegs-Generation geht.

Zufrieden und unfallfrei konnten wir den Tag und das Wochenende beenden und können diese herrliche Gegend nur jedem Radsportfreund und Radwanderer empfehlen.

Sollte jemand Interesse haben, ist Horst Wittkopf gerne bereit mit Rat(d) und Tat zur Seite zu stehen und Empfehlungen zu geben. Ihm und seiner Frau Angela gilt unser besonderer Dank für die tolle Organisation und Betreuung. Wir kommen gerne wieder;-)